insbesondere bei meiner umfangreichen tätigkeit als freier autor steht der didaktische anspruch des sehen lehren im vordergrund. so treten etwa in texten zu architekten und künstlern rein biografische details zugunsten einer differenzierten werkanalyse in den hintergrund. mehr noch als dem 'wer?' und 'was?' gilt mein augenmerk somit dem 'wie?'. dies geschieht aus der erkenntnis heraus, dass die beurteilung eines künstlers ausschließlich auf der grundlage des individuellen stils und innovativen beitrags seiner bauten oder bildwerke erfolgen kann.
auch innerhalb des begrenzten raumes eines lexikalischen textes liegt der fokus auf den jeweiligen charakteristika eines architektonischen, bildhauerischen oder malerischen werks und dessen einordnung in den gesamtzusammenhang seiner epoche und kunstlandschaft. meine texte folgen somit einem kunst- und nicht "künstlerhistorischen" anspruch.

schwerpunkt meiner bisherigen autorentätigkeit war das verfassen von lexikonartikeln für verschiedene renommierte verlage. die rund 2.500 texte umfassen nahezu den gesamten bereich der europäischen kunst- und architekturgeschichte und tragen maßgeblich zu meinem sehr weiten themenspektrum bei.

neben der erstellung von lexikonartikeln existieren auch differenzierte planungen für verschiedene buchprojekte, deren konkretisierung ab herbst 2006 erfolgen soll.

als ergänzung zu eigenen oder fremden textbeiträgen erstelle ich auch grafiken, die (kunst-)historische inhalte anschaulich aufbereiten. die übersichten, tabellen und karten können für die verwendung in elektronischen medien auch interaktiv gestaltet werden.